Tierhypnose

Lang hat es gedauert, bis ich verstanden habe, dass Tierkommunikation nichts anderes als Hypnose ist. Auf meiner Suche nach Antworten habe ich neben einer Tierkommunikationsausbildung auch eine Ausbildung als Hypnosetherapeutin gemacht und mich natürlich gefragt, ob Tiere hypnotisierbar sind. Im Netz bin ich tatsächlich auf Tierhypnose gestoßen und habe recht schnell verstanden, dass es sich um eine Form der Tierkommunikation handelt, bei der der Tierbesitzer durch eine Hypnose in einen Entspannungszustand versetzt wird, bei dem sich das Gehirn im Alphafrequenzbereich befindet, in dem der Verstand fast ausgeschaltet ist und der Zugang zur Intuition dadurch möglich ist. Der Mensch ist in diesem Zustand in der Lage, Fragen über sein Tier zu beantworten, die er im Wachzustand nicht wüsste. Die Antworten kommen auch hier nicht vom Tier, sondern sind unsere eigenen intuitiven Antworten, die wir aus dem morphischen Feld beziehen.

Eine Tierhypnose oder eine Stellvertreterhypnose bei der sich z.B. die Mutter anstelle ihres Kindes hypnotisieren lässt, macht insofern Sinn, dass dadurch die Skepsis und Angst vor einer Hypnose überwunden werden können, es geht ja nicht um die eigenen Probleme. Andererseits ist der Leidensdruck erhöht, denn der eigene Schmerz lässt sich eher ertragen (vgl. dazu diesen Blog-Beitrag) als der des eigenen Tieres oder Kindes. Egal ob ich mich stellvertretend für mein Tier oder mein Kind hypnotisieren lasse, die Ursache einer Problematik wird immer bei mir liegen.

Entscheidend für den Erfolg der Therapie ist auch hier wieder die Bereitschaft die Verantwortung selbst zu übernehmen um dadurch das Tier bzw. das Kind zu entlasten.