Katzenkompass

Aktualisiert: Apr 14

Oftmals hört man von Hunden und Katzen, die über eine weite Strecke wieder nach Hause finden und bestimmt hat der eine oder andere bei seinem Haustier schon so was erlebt. Es gibt auch Tiere, die ihre Besitzer an einem Ort finden, an dem sie selbst noch nie waren. Wie lässt sich so was erklären?

Von Bienen und Vögeln wissen wir, dass sie sich an Sonne, Mond, Sternen und dem Magnetfeld der Erde orientieren. Außerdem scheint die Einlagerung von Eisensalzen im Nervensystem wie ein innerer Kompass zu funktionieren und das auch bei Katzen und Menschen! Ein Kompass hilft allerdings nur, wenn man weiß, was denn eigentlich das Ziel sein soll. Der Katzen-Pabst Dr. Michael Fox hat eine Erklärung dafür: "Wir sind alle miteinander verbunden - mit der Sonne, der Erde, den Sternen und vor allem untereinander mit unseren Wünschen und Gefühlen." Er geht davon aus, dass Katzen in der Lage sind, mit der Gefühlswelt ihres Menschen Kontakt aufzunehmen, auch über weite Entfernung. Viele Fälle sind bekannt, in denen Katzen Gefühle von Trauer zeigten, genau dann, wenn weit entfernt ein Spielgefährte gestorben ist. Von sogenannten "primitiven" Völkern kennt man ähnliche Geschichten. Fox bezeichnet diese Fähigkeit als 8. Sinn. Schon Aristoteles beschrieb 5 Sinne: Riechen, Schmecken, Fühlen (im Sinne von Tasten), Sehen und Hören. Der Ausdruck „6. Sinn“ wird häufig verwendet, wenn jemand etwas bemerkt, ohne es bewusst mit den 5 Sinnesorganen wahrzunehmen. Auch der sogenannte „7. Sinn“ wird als Ausdruck des Unbewussten oder #Intuition verstanden. Manche sagen, der 7. Sinn bezieht sich mehr auf zukünftige Ereignisse, andere sagen, der Begriff ist von der damaligen Fernsehsendung mit Autofahrertipps besetzt. Der 8. Sinn beschreibt die Fähigkeit Gefühle von anderen, Harmonie oder Disharmonie im Raum, Energieflüsse sowie die Ausstrahlung von Menschen oder Orten wahrzunehmen. Neben den Tieren sind auch hochsensible Menschen dazu fähig.

Die Ansichten von Dr. Michael Fox sind bereits 1986 im Magazin "Das Tier" erschienen mit dem Hinweis, dass es keine wissenschaftliche Beweise dafür gebe, die Redaktion dennoch diese Thesen veröffentliche, um eine Diskussion in Gang zu setzen.


"Wir haben verlernt mit der Natur zu leben! Die Wirklichkeit, die wir wahrnehmen, bleibt an der Oberfläche. Wir sollten unsere Katzen zum Vorbild nehmen, um diese Fähigkeiten wiederzuerlangen. Es ist gar nicht ausgeschlossen, daß das Überleben unserer Art davon abhängt." (Fox, 1986)



Quellen:

Fox, Dr. Michael: So finden Katzen nach Hause! aus Das Tier: 1986, Nr. 2, S. 14 ff.

https://open-mind-akademie.de/12-sinne/