VATKOG

Aktualisiert: Sept 18

VAKOG steht für unsere 5 Sinne oder auch Wahrnehmungskanäle: Visuell – Auditiv – Kinästhetisch – Olfaktorisch - Gustatorisch.

Jeder Mensch hat ein bis zwei Wahrnehmungskanäle, die bei ihm dominieren. Da wir ja vorwiegend mit einer Laut- und Schriftsprache untereinander kommunizieren, zumindest auf der bewussten Ebene, sind für Menschen allgemein der visuelle und der auditive Sinn sehr wichtig. Tatsächlich kommunizieren wir viel mehr über unsere Körpersprache als uns bewusst ist und die Lautsprache macht nur 20–30% der Kommunikation aus. Da unterscheiden wir uns also gar nicht so sehr von den Hunden. Warum dann so viele Missverständnisse? Unsere körpersprachlichen Signale unterscheiden sich in der Bedeutung mitunter sehr von hündischen. So kann eine Umarmung oder ein freundliches Lächeln mit Augenkontakt eine überraschend unfreundliche Reaktion des Hundes provozieren. Andererseits gähnen auch Menschen nicht nur, wenn sie müde sind, sondern auch in Stresssituationen. Da wir ganz unbewusst körpersprachlich kommunizieren, fällt es uns auch schwer, menschliche Körpersprache zu deuten, wir konzentrieren uns heutzutage bewusst nur noch auf die Informationen, die wir als geschriebene Sprache lesen oder als Lautsprache hören. Folglich wenden wir unser Kommunikationssystem, mit dem wir vertraut sind und das wir zweifelsfrei beherrschen, die Lautsprache, eventuell in Kombination mit optischen Zeichen, auch bei unseren Hunden an. Hunde achten also viel mehr auf unsere Körpersprache als auf das gesprochene Wort und das was wir körpersprachlich vermitteln ist uns oft nicht bewusst und auch nicht beabsichtigt. Sagt man zwar laut und eindeutig, was man möchte, lässt dabei aber die Schultern hängen, ist man für seinen Hund nicht glaubwürdig. Er wird den Menschen nur ernst nehmen, wenn der Mensch klar kommuniziert. Hunde sind nicht nur Profis in Körpersprache, sondern uns in allen fünf Sinnen bzw. sechs Sinnen weit überlegen. Sie können Geräusche aus einer etwa viermal weiteren Entfernung wahrnehmen als Menschen und ihr Geruchssinn ist mindestens eine Million mal besser als unserer. Hunde sind sogenannte Makrosmatiker, das bedeutet, dass der Geruchssinn eine ganz besondere Rolle innerhalb der Sinne spielt. Ihre Riechleistung übersteigt unsere Vorstellungskraft bei Weitem, so passiert es im Alltag oft, dass Hunde Situationen völlig anders bewerten als wir, die wir ja hauptsächlich visuell wahrnehmen. Missverständnisse sind an der Tagesordnung, zumal Hunde auch unseren Gemütszustand riechen und durch feine Nuancen in unserer Stimme hören können.

Der 6. Sinn, die telepathische Fähigkeit, ist bei Hunden, man ahnt es, viel besser ausgeprägt als bei uns Menschen und nach wie vor in Gebrauch. Folglich nehmen Hunde auch die Bilder und Gedanken in unserem Kopf wahr, und das nicht nur, wenn wir vor ihnen stehen! Bei Hunden können die Wahrnehmungskanäle uneingeschränkt zu VATKOG erweitert werden, wobei das T für Telepathisch steht. Alle Lebewesen besitzen die Fähigkeit, mit anderen zu kommunizieren und zu verstehen. Fast alle kleinen Kinder können sich mit Tieren jeglicher Art auf mentalem oder telepathischem Wege austauschen. Bevor Kinder sprechen lernen, kommunizieren sie hauptsächlich auf diesem Weg (und über Körpergesten und -gebärden) mit ihrer Umwelt. Leider lernen wir ziemlich schnell, dass diese Fähigkeit in unserer Gesellschaft nicht erwünscht ist und so rostet sie ein, so wie alles, was nicht im Gebrauch ist. Es gibt heute noch Urvölker auf unserer Erde, die ebenso selbstverständlich mit Telepathie umgehen wie wir mit dem Mobiltelefon.