Was ist Deine Antilope?

Aktualisiert: Feb 10

Hast Du Dich auch schon gefragt, wie Menschen in früheren Jahrhunderten so unglaubliche Dinge erreichen konnten so ganz ohne technische Hilfsmittel? Egal ob es sich um beeindruckende riesige Bauwerke oder auch Bücher oder Gemälde handelt. Ich finde das absurd, denn damals musste doch viel mehr Arbeitskraft und Zeit in die Produktion von Nahrung, Häusern etc., also für die Bereitstellung der essenziellen Dinge gesteckt werden. Durch den technischen Fortschritt haben wir so viel Zeit gewonnen, dadurch dass Maschinen und Roboter viele handwerkliche Tätigkeiten übernehmen und der Mensch dadurch mehr Zeit haben sollte sich intellektuellen und gar schöngeistigen Tätigkeiten zu widmen. Unsere Vorfahren, die Jäger und Sammler, hatten keinerlei technische Hilfsmittel, mussten alles mühevoll per Handarbeit machen und arbeiteten ganze drei Stunden am Tag um ihren Lebensunterhalt zu decken. Das ist ungefähr auch der Zeitrahmen, den ein Raubtier zum Jagen und Fressen benötigt, daher schlafen Löwen und Wölfe unglaublich viel. Das können wir auch an unseren Haushunden beobachten, die bis zu 20 Stunden schlafen, nicht nur weil sie nichts zu tun haben, sondern weil das ihr natürliches Erbe ist.


Dazu passt auch die Geschichte vom Löwen und der Maus des Autors Dominik Spenst. Ein Löwe könnte den ganzen Tag Mäuse jagen. Allerdings würde er für die Jagd mehr Energie verbrauchen als er durch die Kalorien der Maus erhält. Es ist für den Löwen also sinnvoller sich auf eine Antilope zu konzentrieren, die ihn sogar mehrere Tage satt macht. Diese Geschichte hat mich sehr angesprochen, denn das war es, was ich bisher gemacht habe, ich habe mein Leben lang Mäuse gejagt, im Sinne von Geld und auch im Sinne von Kleinvieh, ich habe mich abgestrampelt mit Tätigkeiten, die mir keine Freude machten und mir mehr Energie raubten als sie mir brachten. Jagst Du immer noch Mäuse oder hast Du Deine Antilope schon gefunden?


Persönlichkeitsentwicklung Psychologie Ziele Talente Spiritualität Coaching

Quelle:

Interview mit Dominik Spenst

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Momo